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GegenOrt
auf YouTube (Externer Link) von concepTV

Sonntag, 27.4. 18:00 Uhr: Midissage der GegenOrt II-Ausstellung im Verlesesaal der ehem. Grube Reden.
Gezeigt werden Fotos und Bilder, die während der Bauphase entstanden sind.

Dr. Ingeborg Besch von der Galerie Besch eröffnet die Ausstellung mit einführenden Worten für die Kunstinteressierten.

Präsentation des Kataloges zu dem Kunstprojekt.

Aktueller Bericht SR (WimS) vom 25.4. (Externer Link) über Wassergarten Reden und GegenOrt

Kulturspiegel SR vom 16.4. (Externer Link) über GegenOrt 2014

Aktueller Bericht SR vom 7.4. (Externer Link) über Gegenort 2014

 

Sonntag, 13.4. Eröffnung der begehbaren Skulptur als Galerieraum.

Eröffnungsansprache von Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider und Dr. Ingeborg Besch (Foto: Gerd Wehlack)

 

Donnerstag, 10.4. Gegen 11 Uhr wird die 11 Meter lange Holzskulptur von 3 Dutzend verwegener Männer und einer tatkräftigen jungen Dame in hohen Gummistiefeln in das Wasserbecken transportiert. Es braucht 2 Stunden, die fragile Gestalt etwa 30 Meter über einen Schotterweg zu ziehen, zu drehen und dann auf das Wasser hinabgleiten zu lassen.

Am frühen Nachmittag liegt sie stabil und ist tatsächlich begehbar.
Keine Arche Noah, sondern eine Argo auf der Fahrt zu neuen Sehwelten.

Danke an alle Helfer!

„GegenOrt“: Das erste große Kunstprojekt in den Redener Wassergärten

Schon mal in einer schwimmenden Skulptur gewesen? Am Sonntag wird das möglich. Der Saarbrücker Bildhauer Martin Steinert hat seinem Kollegen, dem Maler Michael Siffrin, einen „Kunstraum“ in den Redener Wassergärten gebaut (siehe SZ-Artikel unten).

Bericht von Cathrin Elss-Seringhaus in der Saarbrücker Zeitung vom 10.4.

(Die Historie können Sie im Link Bauphase verfolgen)

Die Saarbrücker Künstler Martin Steinert (Bildhauer), Michael Siffrin (Maler) und André Mailänder (Fotograf) realisierten in Zusammenarbeit mit der Galeristin Ingeborg Besch im April 2014 ein Kunstprojekt im Wassergarten der ehem. Grube Reden/Landsweiler. Eine Raumskulptur aus Holzlatten (11m x 4m x 4m) schuf einen offenen Galerieraum, in dem Gemälde ihren Ort finden. Bilder, die ihrerseits von den Strukturen der Skulptur inspiriert, deren “Bauch“ auskleiden, wir eine Innenhaut. Die Fotografie übernimmt die Dokumentation der Bau- und Mal-Phase, ganz bewusst auch als künstlerische Aneignung. Die fotografischen Arbeiten werden in der begleitenden Ausstellung GegenOrt II gezeigt.

Die Raumskulptur, muschelartig in sich gedreht, bildet einen Raum, den man über einen Steg begehen kann (Nur bei der Eröffnung am 13.4.). An den Innenwänden wurden die von Michael Siffrin bemalten Leinwände befestigt, die während der zweiwöchigen Aufbauphase der Skulptur entstanden. Es sind Abbildungen der Lattenkonstruktion, Wiedergaben einzelner, herausgestellter Fragmente, die nun das Innere der Skulptur auskleiden und sie zu einer Projektionsfläche ihrer selbst machen. Die Skulptur wird zu einer Einheit mit ihren eigenen Abbildungen, zu einer Galerie, in der sie sich selbst ausstellt.
Ihre immanente Bewegung und körperhafte Spannung bilden einen Kontrapunkt zur strengen Industriearchitektur, doch in der Projektion auf die trüb-spiegelnde Wasseroberfläche werden Stahl- und Holzkonstruktionen zu einem Bild. Die Raumskulptur wird, mit Besuchern gefüllt, zu einem Ort der Auseinandersetzung. Danach wird die Holz-Skulptur ihrem natürlichen Zerfallsprozess überlassen und, ähnlich einem Zeitraffer, die Vergänglichkeit zeitigen. So impliziert sie durch ihr kurzes Dasein (etwa 1 Jahr) einen Gegenort zu der Stahlkonstruktion der Schachtanlage.

Download Plakat (JPEG, 0,3 MB, Web)

 

 

 

 

Stand: 26.3.2014 Zum Seitenanfang